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Griener Roder Thewes


      Christof Thewes - trombone
            Jan Roder - bass
      Michael Griener - drums

booking: info[at]janroder[dot]de



neue CD:




DIE BAND:


Die Jazzband "GRIENER RODER THEWES" ist klein, schnell und akustisch, lernte sich vor 10 Jahren bei einem gemeinsamen Konzert mit Uli Gumpert in Berlin kennen und absolvierte seitdem zahlreiche Konzerte u.a. in der Ukraine, in der Schweiz und in New York.
Griener und Roder arbeiten und leben seit Jahren in Berlin und bilden dort eine der angesagtesten Rhythmusgruppen der europäischen Free Jazz- und Improvisationsszene.
Mit Thewes zusammen agieren sie in einem eigenständigen Musikkosmos, zu dem Ernst-Ludwig Petrowsky anlässlich ihrer ersten CD-Veröffentlichung schrieb: ''....Vitalität, Spontanität, Intelligenz plus Swing, Drive und Groove, gegossen in die verschiedenen Formen von eigenwillig -einfallsreichen Improvisationen bzw. Kompositionen, deren teilweise vertracktes Material mit spielerischer Leichtigkeit vorgetragen wird.....''
Mit "Roadside Picknick" legen die drei jetzt eine Suite nach Motiven aus dem Poman "Picknick am Wegesrand" der Brüder Boris und Arkadi Strugatzky nach.




DIE MUSIKER:


CHRISTOF THEWES arbeitet als Posaunist, Komponist + Arrangeur. Er leitet verschiedene Ensembles und Musikprojekte von Solo bis Big Band, die sich zwischen modernem Jazz, freier Improvisation und Neuer Musik bis hin zu experimenteller Rock, Funk und Popmusik bewegen. Gegenwärtig realisiert er diese Musik als Komponist und Leiter in den Musikgruppen '' Christof Thewes Quartet'', ''Undertone Project'' , der Big Band'' Little Big Band'', in den Neue Musik ''Ensembles Modern Chamber Trio (Ensemble )'', in derExperimental-Popgruppe '' Phase 4''+ in dem Soloprojekt '' Trombonealone''. Ausserdem arbeitet er im Bereich Literatur, Theater und Musik mit dem Schriftsteller, Filmemacher und Sprecher Alfred Gulden in der preisgekrönten Formation ''Gulden–Thewes ''zusammen.
Im Berich der freien Improvisation spielt C.TH. Konzerte mit Jan Roder, Alexander von Schlippenbach, Paul Lovens, Rudi Mahall Evan Parker, Roger Turner, Willie Kellers, Uli Boetcher, Eddie Prevost, Tomas Ulrich, Matthias Schubert, Axel Dörner, Olaf Rupp uva. auf Festivals in ganz Europa, Mittelamerika, USA, Kanada wie z.B. dem Berliner Jazzfestival , Jazzfestival Willisau, Unerhört Festival Zürich, Konfrontationen Nickelsdorf und vielen anderen.
Als Sideman arbeitet er in so bekannten Gruppen wie dem legendären Globe Unity Orchester , in der Uli Gumpert Workshop Band,dem Zentralquartett .Seit 2016 ist er Mitglied der Band 'Die Enttäuschung'.
Er erhielt Preise und Auszeichnungen, u.a. den Jazzpreis der Stadt Worms.





JAN RODERlebt nach diversen Zwischenstationen, seit 1995 in Berlin und widmet dort als einer der Protagonisten seine Zeit dem zeitgenössischen (freien) Jazz und improvisierter Musik.
Er spielt mit Alexander v. Schlippenbach, Aki Takase, Rudi Mahall, Gunter Hampel, Irene Schweizer, Ulrich Gumpert, Ernst Ludwig Petrowski, Thomas Borgmann, Peter Brötzmann, Wolfgang Puschnig, Axel Dörner, Wlli Kellers, Michael Griener, Oliver Steidle, Silke Eberhard, Tristan Honsinger, Christof Thewes, Matthias Schubert, Olaf Rupp u.v.a. Konzerttourneen und Festivals in aller Welt.
CD Produktionen, u.a. „Jan Roder – Doublebass", “Die Enttäuschung – Vier Halbe”, “Monk's Casino”, “Die Dicken Finger – Argyromanie”, “Soko Steidle – Played Ellington”, „ Tama-Goldfish“, „JR3 - Happy Jazz“, "Silke Eberhard Trio - The Being Inn".
Roder ist beteiligt an Projekten wie Monks Casino, Die Enttäuschung, Soko Steidle, Squakk, Die Dicken Finger (am E-bass), Silke Eberhard Trio, Ulrich Gumpert Quartett / Workshopband, JR3 (mit Rudi Mahall und Olaf Rupp) u.v.a., tritt als Solist auf und arbeitet von Zeit zu Zeit als Studiomusiker.





Michael Griener geb. 1968 in Nürnberg, lebt seit 1994 in Berlin . unter dem Eindruck der von Günter Christmann initiierten „Hohe-Ufer-Konzerte“ schon früh intensive Beschäftigung mit den vielfältigen Formen der Jazztradition, der Freien Improvisation und Neuer Musik; darauf folgend längere Zusammenarbeit mit Günter Christmann in verschiedenen Vario-Projekten ( u.a. C.I.M.-Festival Den Haag 1990, Moers-Festival 1992, Wittener Tage für Neue Kammermusik1993, Interplay FMP 2006). Sein Duo KIMMO ELOMAA mit dem Live-Elektroniker Jayrope wurde 2001 mit einem Förderpreis des Berliner Senats ausgezeichnet. Im März 2006 erhielt er beim "Neuen Deutschen Jazzpreis" in Mannheim die Auszeichnung als "kreativster Solist.
Zurzeit spielt er u.a. mit den Formationen:
Die Enttäuschung, Monk’s Casino (mit A.v. Schlippenbach), Eskelin Weber Griener, Lacy Pool, dem Simon Rummel Ensemble und dem Ulrich Gumpert Quartett. Konzertreisen in die Türkei, Israel, die Niederlande, die Schweiz, Marokko, Polen, Österreich, Spanien, USA und Frankreich.
Unterrichtet Schlagzeug an der Musikhochschule Dresden “Carl Maria v. Weber”,
spielte u.a. mit Tal Farlow, Herb Ellis, Mal Waldron, Evan Parker, Ellery Eskelin, Dave Liebman, John Zorn, Butch Morris, Ken Vandermark,Ernst-Ludwig Petrowsky, Barry Guy, Paul Lovens, Zeena Parkins, Keith Tippett, Sirone, Uli Gumpert, Aki Takase, Mats Gustafsson, Alexander v. Schlippenbach, Joelle Leandre, Günter Christmann, Conny Bauer, Johannes Bauer, Frank Gratkowski, Phil Minton, Tony Buck, Matthias Schubert, David Moss, Axel Dörner, Lu Hübsch, Claudio Puntin CD-Veröffentlichungen u.a. auf Hat Hut, Intakt, FMP, Jazzwerkstatt, Moers Music, Gligg Records, NRW, between the lines, Konnex, Mons Records, Laika Records, Hybrid

"Michael Griener kam vor einigen Jahren von Nürnberg nach Berlin und zählt seitdem zu den gefragtesten Schlagzeugern für alle Fälle, seien seine Partner nun eher traditionelle Heroen wie Herb Ellis, radikale wie Barry Guy, Protagonisten der lokalen Szene wie Axel Dörner oder Klangforscherinnen wie Zeena Parkins. Er erwies sich bei allen Gelegenheiten als ideale Besetzung, nicht weil es ihm an eigenem Profil mangelt, sondern weil er jede noch so spezielle Idee mit eigenem Esprit zu unterfüttern weiß und den goldenen Schnitt zwischen Eigenem und Fremdem zum Thema seines Spiels macht. Der Stil des Autodidakten verbindet Gebrochenheit und Flow und ist weit und breit einzigartig. Seine Coolness ebenfalls." Eric Mandel im Programmheft des Jazz Fest Berlin



DIE CDs:

1 Vorzone / Prezone Area 1:12
2 Die Zone / The Zone 5:26
3 Draisine / Draisine 4:20
4 Das Äffchen / Monkey 5:16
5 Stahlgrau / Steel Gray 3:17
6 Der Pillmann Radiant / Pillmann Radiant 3:17
7 Fallen / Traps 2:24
8 Fleischwolf / Meat Grinder 6:12
9 Das Zimmer / The Room 5:47
10 Komisches Stück 11:21



Credits

Recorded at Spielraum Studio Heiligenwald
Mixed and mastered at Studio P4, Berlin
by Jean Boris Szyczak
Artwork – Herbert Basilewski _ call 2017
Acrylic, champagne chalk and chinese ink
all compositions by Griener Roder Thewes
except #10 by Christof Thewes
©2018 Christof Thewes gliggmusic
1 Confiture Torture I 0:43
2 Schlimmer Geht Nimmer 4:20
3 Dark Mingus II 4:15
4 Strange Suite 4:42
5 Dladlidlum 2:44
6 Por Celan 4:18
7 Ying & Yan 2:23
8 Confiture Torture II 0:43
9 Schlimmer Geht Immer 3:50
10 Puzzle 4:57
11 Die Garage 1:45
12 Not 3:18
13 Blue Chilli Out 3:28
14 Capitulation Miniature 2:14
15 Bulyah-daht 3:35
16 Aussentreppe 1:47
17 Confiture Torture III 0:44



Credits

Recorded at NUPHOBIA Studios, Berlin on 7 August 2008
Mixed At – Spielraum Studio Heiligenwald
Mastered At – Spielraum Studio Heiligenwald
Artwork – Chris Hinze (3)
Composed By – Thewes* (tracks: 1 to 6, 8 to 14, 16, 17),
Roder* (tracks: 1, 6 to 8, 11, 14, 16, 17),
Griener* (tracks: 1, 6, 8, 11,14 to 17)
Design – Klaus Untiet
Executive-Producer – Ulli Blobel
Liner Notes – Ernst-Ludwig Petrowsky
Liner Notes [Translation] – Amy Green
Mixed By, Mastered By – Christof Thewes, Martin 'Schmiddi' Schmidt*
Recorded By – Phil Freeborn




REVIEWS:



GRIENER - RODER - THEWES Roadside Picknick (Gligg Music): „Das Gute ... Man muss es aus dem Schlechten machen. Weil es nichts anderes gibt, aus dem man es machen könnte.“ Diese Einsicht von Robert Penn Warren haben Arkadi & Boris Strugatzki "Picknick am Wegesrand" vorangestellt, auf dem Tarkowskis "Stalker" basiert. Wie soll ich sagen - Ein Roder Thewes plus Griener? Oder Squakk minus Mahall? - jedenfalls nehmen mit Michael Griener, Jan Roder und Christof Thewes drei unserer besten und bestens aufeinander abgestimmten NowJazzer den SF-Klassiker, wenn nicht als Leitfaden, so doch als Hintergrundrauschen für den intuitiven Zusammenklang von Drums, Kontrabass und Posaune. Ihr Schleichpfad führt von der Vorzone in die Zone, mit der Draisine und weiter zu Fuß, vorbei an den Fallen und dem 'Fleischwolf' - in die 'goldene Sphäre', das Zimmer der Wünsche. Dort verzichtet der Protagonist Roderic Schuchart auf seinen eigenen Wunsch (die Heilung seiner Tochter 'Monkey') und übernimmt statt dessen den seines Begleiters, der dem Meat Grinder zum Opfer fiel: „Glück für alle, umsonst, niemand soll erniedrigt von hier fortgehen.“ Die drei nehmen das Ganze spielerisch und unpathetisch, ohne dabei die heikle Vorsicht - speziell bei 'Fallen' ist jeder Fußbreit tricky abzuzirkeln - und den wilden Drang ganz auszuklammern. Die Posaune spielt so auch nicht den Protagonisten, sondern eher sowas wie die züngelnde Spitze eines Wollens und - was Griener angeht - Rollenmüssens und -könnens. In einer Schnittmenge von Élan vital (in dem es unbändig rodert) und Imp of the Perverse, mit dem Saugrüssel in den Humorreserven. Aber doch gebührender Demut vor dem X-Faktor, ohne sich den Schneid abkaufen zu lassen. Statt dessen wird dem mit Thewes Komposition 'Komisches Stück' was gehustet. Erst rasant, dann mit dem posaunistischen Zug zur Schmierenkomödie und zum growligen und hummeligen Bajazzo, dem Griener die Narrenschelle anheftet. Thewes hat einen ja schon bei "Vorzeitiges Requiem" mit den Füss' voraus tanzen lassen. Aber solange er nicht bierernst das siebte Siegel aufbläst. [BA 100 rbd]
Bad Alchemy



VIDEOS:




©Jan Roder 2018